Samstag 20:00 h

Brandy Row

Kurzfristig ist noch der Londoner Brandy Row ins Januar-Programm gerückt. Dem Solokünstler nimmt man jede Silbe seiner Worte ab, während er einsam durch die verdreckten Straßenschluchten Londons zieht, und ist dabei ebenso gezwungen ihm zuzuhören. Seine Songs sind ähnlich großartig, düster und hoffnungslos wie einst beispielsweise „You can’t put your arms around a memory“ von Johnny Thunders’ LP „So Alone“, wirken dabei aber gleichermaßen getrieben und voller Ideale wie die von Billy Bragg oder TV Smith. Vergesst all die Bob Dylan-Säuselbarden und Johnny Cash-Kopisten. Wenn ihr Bock auf Rock'n'Roll-Folk erster Güte habt, dann kommt ihr am 20. Januar, in die Legienstraße 40 um euch den volltätowierten Engländer und seinen ”inner city folk” zu bestaunen.

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