Freitag 20:00 h

Salem's Pot

»Versuch es nicht zu verleugnen«, so das Motto der Band, »Salem's Pot ist gekommen, um deinen Geist zu zerstören.« Es funktioniert wie bei Low-Budget- Horrorfilmen der 70er und 80er, die im Prinzip das Publikum das erleben ließen, was es wollte, aber nicht erwarten konnte. Genauso liefert das neue Album des mysteriösen schwedischen Quintetts Salem's Pot wirklich dreckigen und fesselnden Heavy Rock in hochauflösendem Technicolor: ein klangliches Äquivalent zu »The Last House On The Left«, »El Topo« und »Blood Feast«. Und genau wie solche Filme ihr mangelndes Budget für Special Effects mit schummrigem Licht und angedeuteter Gewalt ausgleichen, lauert ein impliziertes, wahres Böses in den dunklen Ecken von Salem's Pots Sound. Und nicht zu vergessen ist der Bandname selbst eine Anspielung auf Stephen Kings modernes Vampirepos. Wo frühere Salem's Pot Alben Doom-Riffs zur Perfektion trieben, lässt »Pronounce This!« die Band ihren Horizont in entlegene Ecken der Vorstellungskraft erweitern. Es ist ein trüber Fiebertraum dunkler, aufwühlender Exzesse. Es erinnert an »Psychedelic Jungle« von den Cramps, »Relentless« von Pentagram, »The Evil One« von Rocky Erickson und »Raw Power« von den Stooges und beerbt »Dead Moon« von Deep Purple. Metal, Garage Punk, Acid Rock und ein Tollkirschen-Trip auf Abwegen. https://www.facebook.com/Salems.Pot

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